Mittwoch, 28. August 2013

Schlaflose Nacht am Zeltlager Kohlstatt

Das letzte Wochenende hat mich ziemlich geschafft. Ich war in Südtirol. Erst in Bozen, anschliessend bei den Ritterspielen in Schluderns. Sonntagmorgen fuhr ich von dort über den Reschenpass Richtung Innsbruck>München>Salzburg wieder heim in mein Berchtesgadener Land.

Gegen halb acht abends bekam ich Sekundenschlaf auf der Autobahn. In Frasdorf am Chiemsee fuhr ich runter, obwohl ich nur noch 60 km bis nach Hause hatte. Ich konnte nicht mehr. Auf der Landstraße zwischen Kohlstatt (klick) und Riedering fand ich einen schönen Schotterparkplatz, setzte den Blinker rechts und fuhr auf denselben.

Zur Vergrösserung auf die Fotos klicken.

Parkplatz zwischen Kohlstatt und Riedering nahe Chiemsee
Ich freute mich schon auf den Sonntagabendkrimi, stellte den Sendersuchlauf ein und ging mit meinem Santos, der schon seit zwei Tagen Durchfall und Bauchgrummeln hatte, eine kleine Runde. Unweit von mir sah ich hinter einer Reihe von Büschen ein Zeltlager.

Unter dem Zeichen des Kreuzes machte das Lager einen netten Eindruck. Hier fühlte ich mich gut aufgehoben.

Zeltlager der Kath. Kirchengemeinde Kolbermoor in Kohlstatt
Im ARD sah ich den Krimi "Polizeiruf 110". Dann einen Film über die Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg. Um kurz vor Mitternacht ging ich ins Bett. Es war herrlich ruhig in dieser schönen Gegend, und ich schlief alsbald ein. Mein Santos hatte sich am Fußende eingerollt.

Gegen ein Uhr nachts wippte mein Wohnmobil plötzlich wie ein Kinderwagen. Draußen hörte ich leise Stimmen, dann das Krächzen eines Jungen, der im Stimmbruch war. Santos spang mit dem typischen Grummeln, wie es beim Rottweiler üblich ist, bevor er bellt, vom Bett. Ich rief ihn zur Ruhe, weil ich ihn für den Bengel im Stimmbruch nicht brauchte. Der arme Hund, dem ging es so schlecht, ihn wollte ich schonen.
"Mutti macht das schon", sagte ich zu ihm, "leg dich wieder hin".

Als ich die Scheibengardinen aufzog, sah ich, dass das ganze Wohnmobil umstellt war von Jugendlichen. Ich öffnete die Aufbautür und rief den Randalierern wütend zu, sie sollten da hinten am Heck wegbleiben.
"Seid Ihr verrückt, da mit vereinten Kräften am Fahrradträger herumzuziehen? Das wird doch undicht, da entstehen Risse!" 
Als sie sahen, dass nur eine einzelne Frau im Wohnmobil war, grölten sie so laut, schrien und lachten, dass ich mich geärgert hatte, meinem Hund Einhalt zu gebieten. Ich hätte ihn an die Leine nehmen und ihn das übliche "Stellen und Verbellen" absolvieren lassen sollen, das er für solche Fälle gelernt hatte. Als die grölenden Vorpubertierenden unter Geschrei abzogen, stieg ich aus dem Mobil, um hinten am Heck den Lack und die Stoßstange zu überprüfen, auf die sie sich wohl gestellt hatten, um zu wippen.

Sie hatten hinten an der Leiter, die aufs Dach führt, mit einem Knoten eine Plastikfolie befestigt, die sie um den Knauf der Aufbautür und durch den Griff der Beifahrertür über die Motorhaube zur Fahrerseite hin fallen ließen.


Lausbubenstreich: Wohnmobil wird mit Plastikfolie gefesselt

 An der anderen Seite hatten sie die Folie dann runtergeworfen.

Nächtlicher Jugendstreich am Ferienzeltlager
Ärgerlich über die nächtliche Ruhestörung der vermutlich betrunkenen Jugendlichen, wickelte ich das Folienband vom Wohnmobil und legte es an den Wiesenrand. 
Als ich mich wieder ins Bett legte, dachte ich noch so, dass sie jetzt wohl Ruhe geben, wo sie sahen, dass sie eine Frau geärgert hatten, die ja ihre Oma hätte sein können. 

Ich schlief wieder ein, voller Dankbarkeit, dass ich mich vor dem Kinderkriegen gedrückt hatte. Das wäre noch der Hammer gewesen, wenn ich eines solcher grölenden Asozialen mein Eigen nennen müsste.

Um halb drei war das Wohnmobil wieder von dieser schreienden Meschpoke umstellt. Einer krächzte:
"Haben Sie mal 'nen Euro für mich?"
Die anderen Jungs grölten und lachten darüber. Und wieder zogen sie hinten am Heck, dass das Mobil von vorne nach hinten schwankte und wippte wie ein Kinderwagen! 

Das darf doch nicht wahr sein! Ich überlegte, ob ich nicht mit Santos rausgehen sollte. Dann aber dachte ich darüber nach, wenn die ganze Horde später behauptet, ich hätte meinen Rottweiler auf sie gehetzt, kann ich als Hundeführer nicht das Gegenteil beweisen. Und einem Haufen Jugendlicher glauben die Behörden am Ende mehr als einer Frau, die einen Rottweiler hält. In Bayern zählt der Rottweiler nämlich seit Minister Beckstein als Kampfhund zweiter Klasse. Ich habe alle Prüfungen und den Wesenstest, aber das nützt mir am Ende gar nichts. Ich war wütend, dass ich keine Waffe hatte. 
Ich öffnete wieder die Aufbautür und rief ihnen zu, sie sollten sich endlich verziehen und mich schlafen lassen. Und sie sollten ihre Finger von meinem Wohnmobil lassen!

Als sie wieder mit diesem fürchterlichen Grölen davonliefen, fragte ich mich, wo denn eigentlich die Aufsichtspersonen für solche Ferienkinder sind. Bei dem Höllenlärm in der Stille am Ärmel der Welt, müssen die doch mal endlich wach werden. Ich hatte vor Zorn einen so dicken Hals, dass rechts und links die Adern wie Bleistifte unter der Haut hervorquollen. Ich dachte so, nun kann ich die alten Rentner verstehen, die mit einer Schrotflinte oder einer alten Wehrmachtspistole auf solche impertinenten Subjekte schießen.

Plötzlich sagte mir mein Bauchgefühl, wenn die zweimal da waren, dann kommen die auch noch ein drittes Mal. Ich sprang wieder aus dem Bett, rannte nach vorne ins Führerhaus und kramte mein Navigationsgerät raus, um die genaue Position zu ermitteln. Als ich die Koordinaten hatte, standen daneben die Telefonnummern des nächsten Arztes, der nächsten Apotheke, der Tankstelle und der Polizeiinspektion. Hier war es die PI Rosenheim. Ich tippte die Telefonnummer in mein Handy, da kam aber das grelle Rufzeichen, das man hat, wenn man die Faxnummer anwählt. MIST!

Während ich noch am Telefon zugange war, leuchteten plötzlich mehrere Taschenlampen rundherum durch die Scheiben in mein Wohnmobil. Ich öffnete wiederum die Aufbautür und fragte zwei ältere Jugendliche, die ca. 18 Jahre alt sein mussten, was das Ganze sollte und warum sie mich hier drangsalierten. Während der blonde, grössere Junge mir sagte, ich solle sofort den Parkplatz verlassen, das sei ein Privatparkplatz des Zeltlagers, pusteten mir die anderen Jugendlichen ständig Seifenblasen ins Gesicht. Manche flogen ins Mobil, die Seifenblasen der Jungs neben dem Rädelsführer und Sprecher, die zerplatzten an Scheiben und Seitenwand.

Hätte ich mir doch das Damenschwert auf dem grossen Mittelaltermarkt gekauft! Ich Dussel! Hoffentlich geraten die mal an einen, der alles dabei hat!

Ich schloss die Tür und rief kurzerhand die 110 an. 
"Notruf Polizeiinspektion Rosenheim?", hörte ich am Ende.
"Guten Abend, sorry, dass ich Sie über Notruf anrufe. Es ist eigentlich noch kein Notfall eingetreten, aber ich würde Sie bitten, eine Streife hierher an ein Zeltlager zu schicken. Ich stehe hier mit meinem Wohnmobil, weil ich aus Übermüdung nicht mehr fahrtüchtig war. Und randalierende Jugendliche belästigten mich in dieser Nacht um ein Uhr, halb drei und jetzt um vier Uhr. Gerade laufen sie wieder davon. Vielleicht schicken sie mal eine Streife und weisen die Jungs zurecht".

"Wo stehen Sie denn?", fragte der Polizist.
"Auf diese Frage habe ich mich vorbereitet. Da es hier an der Landstrasse keine Ortsschilder gibt, gebe ich Ihnen die genauen Koordinaten mal durch, dann finden Sie mich sofort".

Er wiederholte die Koordinaten und versicherte mir, es sei gleich ein Streifenwagen unterwegs. Ich hatte Festbeleuchtung im Wohnmobil an, damit man mich schon von Weitem sieht. So sagte ich das auch dem Beamten.

Zehn Minuten später klingelte das Telefon. Polizeiinspektion Prien am Chiemsee. Man wollte die Strasse wissen und den Ort.
"Herr Voggenauer, ich gab Ihrem Kollegen in Rosenheim die Koordinaten! Die wiederholte er sogar. Die Polizei muss doch da sogar den Maulwurfshügel neben mir finden! Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?"

Nein, das wollte er nicht. Ich sollte ihm das glauben, dass mich die Polizeibeamten so nicht finden. Ich kramte wieder mein Navi raus und nannte die Nummer der verlaufenden Staatstraße. Dann drückte ich auf das Minuszeichen, dann wurden zwei kleine Orte lesbar: Kohlstatt und Riedering. Dazwischen war das Zeltlager.

"Aaach ja, das Zeltlager Kohlstatt, das ist uns natürlich ein Begriff!" Ja toll, dachte ich, das klingt ja schon so, als wären die amtsbekannt.

Zwanzig Minuten später rief ich nochmal Voggenauer von der PI Prien an, wo denn die Kollegen bleiben?
Die hatten noch einen anderen Einsatz, aber jetzt würden sie dann von Rosenheim kommen. Ich fragte ihn, warum von so weit? Warum er nicht aus Prien einen Einsatzwagen schicken könne. Er hätte keinen, er wäre alleine und könne die Dienststelle nicht verlassen.

Ich saß auf dem Beifahrersitz und verstand die Welt nicht mehr. Die deutschen Politiker geben Geld für Einsätze in Kriegsgebieten aus, mit denen wir nix - aber auch NIX !! -  zu tun haben, und die deutsche Polizei besitzt nicht mal GPS-Geräte in ihren Dienstwagen, ja nicht mal genügend Dienstwagen, die von genügend Polizisten gefahren werden können, weil es zu wenig Polizeibeamte gibt. Ich kochte! 
Ein paar Stunden vorher fuhr ich mir rechts die Stoßstange am Wohnmobil kaputt, diese Nacht wurde ich drei Mal von grölenden, besoffenen Jugendlichen geärgert, und auf die Polizei kann man sich auch nicht mehr verlassen, wenn man sie braucht. Und ich hab keine Schrotflinte, ja nicht mal das handliche Damenschwert, was nicht viel Stauraum wegnimmt!

Endlich kam eine Zivilstreife auf den Platz gefahren. Eine hübsche, blonde Polizistin fuhr, daneben saß ihr männlicher Kollege. Als sie ausgestiegen waren, erzählte ich ihnen nochmal im Stenogrammstil die Sachlage und wies dahinten durch die Sträucher auf das Zeltlager.


Zeltlager Kohlstatt der kath. Kirchengemeinde Kolbermoor
Der Diensthabende wollte gerade über die klitschnasse Wiese Richtung Zeltlager gehen, als ich ihm zurief:
"Warum laufen Sie denn jetzt da über die nasse Wiese? So kommen sie nicht in das Lager. Vor der Sträucherreihe ist ein Bach, und durch die Sträucher geht's nicht durch. Ich habe da vorher eine Geländebegehung mit dem Hund gemacht. Setzen Sie sich doch einfach in Ihr Fahrzeug und fahren sie über den Fahrweg direkt zu dem Zeltplatz!".

Ja, ich glaub's nicht!

Die beiden Polizisten setzten sich in ihren Dienstwagen, wendeten und fuhren über den normalen Weg zu den Zelten.


Im Bildhintergrund geht's durch den Wald zum Zeltlager Kohlstatt
Draussen war es kalt. Ich legte mir einen mittelalterlichen Umhang um und ging in Schlafanzug und Turnschuhen hinterher. Den zusammengeknüllten Plastikstrang, den mir die Jugendlichen um das Wohnmobil geschlungen hatten, nahm ich gleich mit.
In einer Art Aufenthaltsraum sah ich durch das Fenster die beiden älteren, die mir gesagt hatten, ich solle den Parkplatz verlassen. Im Raum war auch ein Mädchen. Ich ging um das Holzhaus, um zum Eingang zu gelangen. Das Mädchen war verschwunden. Die Polizisten sprachen kurz mit den Jugendlichen ohne auch nur die Personalien aufzunehmen. Das war's! Dann kamen sie heraus. Ich fragte, "ja wie? War das jetzt alles?". Die Polizistin sagte dann noch genervt zu mir:
"Und Sie geben jetzt auch mal Ruhe!" Und das vor diesen Blagen!
Ich bin ja selten sprachlos, aber da fiel mir die Kinnlade herunter!

Als die Beamten in ihren Wagen stiegen, sagte ich nur:
"Ich glaub das nicht! Das glaub' ich alles nicht!".

Ich legte mich ins Bett und hatte vor Wut Schnappatmung. Da werde ich von solch einem Pack die ganze Nacht geärgert und dann sagt mir die Polizeibeamtin, die meine Tochter sein könnte, ich soll' jetzt mal Ruhe geben! Und dann noch vor den Randalierern! Werden die Polizisten denn nicht geschult, mit aufgebrachten Bürgern umzugehen? Zumal ich doch erzählt hatte, was ich durchgemacht hatte.

Ich überlegte, wie ich nun vorgehe.

Am anderen Morgen ging ich mit dem Hund um das Zeltlager.
Da stand das Fahrzeug, welches um kurz vor sieben ins Lager gefahren ist. Wohl ein Aufseher, der nachts zu Hause geschlafen hatte.


Am Zeltlager Kohlstatt bei Riedering


Einer der Lagerleiter ging an den Zelten vorbei.


Im Zeltlager Kohlstatt bei Riedering
Die anderen Fotos mit den Werbesponsoren, die auf dem Vereinsfahrzeug zu sehen waren, zeige ich hier nicht öffentlich. Die schreibe ich gesondert an und schicke ihnen den Link zu meiner Geschichte. Dann können sie sich überlegen, ob sie nach Ablauf der Werbe-Zeitspanne für ein erneutes Sponsoring berappen. Das ist meist so ein Vertrag, der über zwei Jahre geht. Ich weiss, wie teuer diese Werbung ist. Als ich mein Sportstudio gegenüber der BPFI (Fortbildungsinstitut der bayrischen Polizei) hatte, sind viele Vereine auch an mich herangetreten, sie mit Werbung zu sponsern.

Nachdem ich meinen Hund ins Wohnmobil gebracht hatte, ging ich wieder zum Zeltlager. Einem Mädchen, das gerade aus der dampfenden Dusche kam, rief ich zu:
"Hallo Mädchen, warte mal, ich habe mal eine Frage".
Das Mädchen kam auf mich zu.
"Das ist doch hier ein Zeltlager für Jugendliche, nicht?"
"Ja".
"In so einem Zeltlager gibt es doch auch Lagerleiter. Kannst du mich bitte zu einem hinführen?"
"Da ist gerade einer hinter Ihnen", sagte das Mädchen.
Ich bedankte mich und wandte mich einem jungen Mann zu, der schon seit einigen Jahren Betreuer in dem Zeltlager ist. Ich fragte ihn:
"Sagen Sie mal, sind diese Jugendlichen hier nicht in der Nacht unter Aufsicht?"
"Doch, natürlich", antwortete er.
"Wie kommt es dann, dass ich in dieser Nacht dreimal von randalierenden Jugendlichen an meinem Wohnmobil grölend geweckt wurde, und es hat keiner der Aufseher gehört?"

"Wie jetzt?", fragte er und konnte mir keine Antwort geben.

Hinter mir kam ein anderer Aufseher. Der Mann mit Bart und Schnäuzer war ca. 35 Jahre alt.

"Sind Sie auch ein Aufseher dieses Ferienlagers?"
"Ja, das bin ich".

Ich erzählte den Vorfall beiden Männern und fragte sie, ob sie nicht wüssten, dass um kurz nach fünf des Morgens die Polizei hier gewesen sei. Sie wussten von nichts. Sie waren überfragt.
Statt ein paar Worte des Bedauerns für diesen Vorfall auszusprechen, oder dass er der Sache nachgehen werde, meinte der Bärtige, ich hätte mich da erst gar nicht auf den Parkplatz stellen dürfen, das wäre Privatbesitz und gehöre zum Zeltlager. Ich sagte ihm, dass das für einen Ortsunkundigen nicht zu erkennen sei. Es fehlte das Hinweisschild dafür.
Der hörte mir gar nicht zu, was da abgegangen ist.
Der war auch über nichts informiert, was sich nachts zugetragen hatte.
Er machte mir den Vorwurf des Falschparkens!
Und er erwähnte, dass oftmals fremde Jugendliche den Zeltplatz besuchen. Gut, aber das war für mich nicht von Interesse.
Ich kam mir vor wie in einer Kalauersendung.
Das Gespräch war für mich zu Ende. 

Wie Herr Voggenauer von der PI Prien/Chiemsee mir nachts am Telefon sagte, untersteht das Zeltlager der Gemeindeverwaltung Riedering. Ich hatte ihn nach der Zuständigkeit gefragt.
Deshalb fragte ich den älteren Aufseher noch eben:
"Sie unterstehen der Gemeinde Riedering?"
"Ja", log er. 

Ich fuhr zur Gemeinde Riedering. Im ersten Stock des kleinen, schmucken Rathauses traf ich einen Beamten. Ich stellte mich vor.
"Grüss Gott, ich habe eine Frage".
"Ja bitte?"
Wütend und voller Emotionen erzählte ich ihm mein nächtliches Erlebnis. Er hörte mir geduldig zu, obwohl er es sichtlich eilig hatte, in den oberen Stock zu gelangen.
"Um zum Abschluss zu kommen, sind Sie hier in Ihrem Hause zuständig für dieses Zeltlager?"
"Nein, das ist das Landratsamt Rosenheim. Rufen Sie die Zentralnummer 3920 an, und lassen Sie sich mit dem Jugendamt verbinden. Ich wünsche Ihnen alles Gute und eine gute Heimfahrt".
"Vielen Dank! Sie sind der erste normale Mensch heute". Er lächelte und ging die Treppe rauf.
Ich hatte mich in Ruhe bei ihm beschweren können, ohne dass er mir das Gefühl gab, genervt zu sein. So wie z.B. die Polizisten in den frühen Morgenstunden.

Ich erzählte der Telefonistin des Landratsamtes kurz, worum es ging, damit sie mich gleich mit der zuständigen Stelle verbinden konnte. Am Telefon war dann ein Herr Fischer. Endlich war ich an der richtigen Stelle. Dachte ich.
Nachdem ich nochmal meine ganze Horrorgeschichte erzählt hatte, dachte ich, dass nun endlich eine kompetente Antwort kommen würde. So ähnlich wie: 
Gnädige Frau, selbstverständlich werde ich der Sache nachgehen. So geht das ja wirklich nicht! Es tut mir leid, dass Sie durch diese Jugendlichen so eine unruhige Nacht hatten. Seien Sie versichert, dass ich mich persönlich darum kümmern werde. 

So ähnlich hatte ich gedacht, dass endlich ein Wort des Bedauerns kommt.
Herr Fischer antwortete mir jedoch:
"Sie hätten auf diesem Parkplatz gar nicht parken dürfen!
Das ist der Parkplatz, der zu dem Zeltplatz gehört. Da fahren die Busse drauf, die die Kinder bringen, wenden dort und..."

"Das glaub ich jetzt alles nicht!", rief ich ins Telefon.
"Herr Fischer, erst sagt mir das dieser ungehobelte Schnösel von Jugendlichem, dann der inkompetente Aufseher des Lagers und jetzt auch noch Sie vom Landratsamt!? Haben Sie mir überhaupt zugehört, um was es geht? Ich war übermüdet und musste die Fahrt unterbrechen, weil ich nicht mehr fahrtüchtig war.
Und ich habe den ganzen Parkplatz von vorne bis hinten fotografiert, um zu beweisen, dass kein Parkverbotsschild vorhanden ist. Und Sie erzählen mir jetzt wieder den gleichen Mist!? Ich habe es nun zur Kenntnis genommen! Und ich werde hier mit Sicherheit nicht mehr anhalten. Ich habe einen Hals! Mit Ihnen komme ich nicht weiter, zu wem gehört dieses Zeltlager?"

"Zur Katholischen Kirchengemeinde in Kolbermoor" antwortete Fischer.

"Gut, dann ermittle ich da weiter. Ich will doch gar nichts von Ihnen. Ich will doch in meiner Situation nur, dass Sie die mal richtig von Amts wegen zusammenscheissen!"

Als von ihm keine Antwort mehr kam, sagte ich nur "Ja, dann...guten Tag" und legte auf.

Ich saß im Wohnmobil und musste erst einmal durchatmen. Ich hatte eine Birne, ich war wütend, das kann sich kein Mensch vorstellen.

Dann fuhr ich nach Hause.

Im Internet ermittelte ich dann, dass Herr Fischer der Amtsleiter des Jugendamtes des Landratsamtes Rosenheim ist. Das muss man sich mal vorstellen!

Ich fand im Internet das Zeltlager Kohlstatt (klick).

Dieses Zeltlager gehört zur Pfarrei Wiederkunft Christi Kolbermoor (klick)

Diese Pfarrei untersteht kirchenamtlich dem Erzbistum München und Freising (klick)

Das Zeltlager Kohlstatt untersteht amtlich dem Landratsamt Rosenheim (klick)

Die Polizei Rosenheim soll meinen Ärger auch lesen. 
Ich stelle die Geschichte Herrn Dr. jur. Walter Buggisch vor, dem Chef der Polizeidienststelle Rosenheim (klick).
Der beste und kompetenteste und netteste Mann hier in meiner ganzen Aufzählung.

Die lokale Zeitung, der das Zeltlager Kohlstatt ein Begriff ist, und die schon voll Begeisterung darüber schrieb, ist der Mangfall Bote (klick). 
Denen schicke ich auch den Link zu meiner Geschichte.


Das sind meine nachträglichen Schrotkugeln.
Und nun, liebe Jungs, viel Spaß!!


Nachsatz

Was mich wundert, die Jugendlichen dürfen schon ab 15 Jahren Betreuer sein. Bis 14 werden sie betreut und ein Jahr später darf ein Kind die Kinder betreuen. Hier schreibt ein Wulf (Nickname) im Sommer 2011 ins Gästebuch des Zeltlagers:
"Danke für ein absolut geiles ZLK 2011 !! Mein 7. und letztes mal als Kind ... naja, vllt. nächsts Jahr als Betreuer ... ! Jedenfalls war es echt wieder hammer ! Danke an da ganze Team !"

In einigen Kommentaren wirft man mir Kinderhass vor.
Warum sollte ich ein Kinderhasser sein?
Als ich mein Sportstudio noch hatte, richtete ich zwei Mal in der Woche für Kinder von 9-14 Jahren nachmittags (vor den normalen Öffnungszeiten) ein Kindertraining ein. Als die Lehrer mich beobachteten, wie ich mit den Kindern umging, fragten sie mich, ob ich Pädagogik studiert hätte. Ich musste lachten, nein, ich war damals Chefsekretärin in Verwaltung und Industrie.

Als die Kinder nach der Stunde im Sportstudio nach Hause kamen, konnten sie auf einmal Bitte und Danke sagen. Eine Mutter wunderte sich, als ein Kind plötzlich fragte:
"Mama, darf ich mal unterbrechen?"
Dann erst sprach es. Die Eltern fielen teilweise aus allen Wolken.
Es wurden immer mehr Kinder bei mir abgeliefert. Dieses Beibringen von einfachsten Dingen, die anscheinend viele Eltern nicht mal wissen, war dann so anstrengend, dass ich das Projekt Kindertraining nur einen Monat durchgehalten habe.

Hier nahm ich übrigens vor ein paar Wochen selbst an einem Ferienprojekt teil. Lest das mal:

http://gisiblog.blogspot.de/2013/08/mittelalter-im-ferienprogramm.html



Kommentare:

  1. Haha, nachträgliche Schrotkugeln, herrlich. Jedenfalls der Text. Das Erlebnis an sich ist ja eher peinlich. Peinlich für die Jungen, die gefühlt nahe am Kindergartenalter sein müssen. Peinlich für die Lagerleitung, dass die Kompetenz sozusagen bei Null haben. Peinlich für die Eltern, die offenbar nicht wirklich schlaue Werte vermitteln konnte. Peinlich für die Kirchgemeinde, dass die keinen grossen Wert auf seriöse Lager und Lagerleitung legt. Peinlich für die Polizei, die politische Gemeinde... krass, wie viel Peinlichkeit da drin steckt. Ich hätte den Hund schon beim zweiten Mal rausgenommen.

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  2. Wenn scheinbar jeder außer ihnen eine Teilschuld bei ihnen sieht, dann sollten sie ihr eigenes Verhalten vielleicht auch überdenken. Natürlich ist es in keinster Weise in Ordnung von den Jugendlichen sie zu belästigen. Allerdings sollte ihnen klar sein, dass sie mit ihrem aufgebrachten Verhalten die Jugendlichen nur noch mehr anstacheln. Auch ist ihre Wut auf die Polizisten gänzlich unverständlich. Der arme Beamte kann genause wenig wie sie dafür, dass seine Station unterbesetzt ist und dass bei den wenigen Beamten die wir haben eine Bande Jugendlicher die ein Wohnmobil auf einem Privatparkplatz ein wenig schaukeln und mit Seifenblasen bepusten nicht oberste Priorität hat muss ihnen doch auch einleuchtend sein. Abschließend möchte ich noch hinzufügen, dass jeder einmal jung war und sich unreif verhalten hat, ganz egal wie gescheit er jetzt sein mag. Und schlicht aus dem niederen Bewegrund der Rache eine derartige Hexenjagd auf das Zeltlager zu veranstalten und mit allen Mitteln zu versuchen ihm, sei es über Sponsoren oder die zuständigen Ämter zu schaden zeugt nicht gerade von menschlicher Größe. Zeltlager sind nämlich keine Verbände böser Menschen die versuchen Jugendliche zu verderben, sondern pädagogisch und sozial wichtige Institutionen, die Jugendliche beschäftigen und von der Straße holen.
    Ich bedaure persönlich zutiefst, was ihnen in besagter Nacht widerfahren ist, allerdings finde ich es übertrieben von einer Horrornacht zu sprechen. Ihre Reaktion kann ich vor dem Hintergrund der kaputten Stoßstange und der Übermüdung zwar nachvolziehen, finde sie jedoch deutlich überzogen.
    Mit freundlichen Grüßen, Thomas

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    1. Hallo Thomas,

      ich habe keine Wut auf die Polizei. Im Gegenteil, ich fühle mit den Beamten, dass sie im Stress und unterbesetzt sind. Und dann in einer Nacht von einer Schlägerei zu Familiendramen und dann zu randalierenden Jugendlichen zu fahren, das nervt schon.
      Nein, die Polizisten kann ich verstehen.

      Aber nun soll ich auch noch psychologisch darüber nachdenken, dass ich randalierenden Jugendlichen nicht meinen Unmut aufzeigen soll? Soll ich diesen unerzogenen Halbwüchsigen mit Höflichkeit entgegenkommen, wenn sie mich 3 x in der Nacht drangsalieren? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein!

      Ich komme aus gutbürgerlichen Verhältnissen und habe eine strenge Erziehung genossen. Diesen Jugendlichen hätte ich mal meinen Vater gewünscht, dann wäre sowas nicht passiert. Die hätten sich schon bei der Vorstellung ihres Unternehmens vor Angst in die Hosen gemacht.

      Ich stand da nur und wollte einfach schlafen. Ich habe nichts schmutzig gemacht und niemanden gestört. Da passiert plötzlich sowas!
      Man muss auch mal für Menschen Verständnis haben, die mit solchen Schichten nicht umgehen können, weil sie nie damit zu tun hatten.
      Ich kann dafür kein Verständnis haben. Wie soll das auch gehen?

      Wo war am Ende die Aufsicht!?
      Was schreiben Sie da!?
      Ich fasse es nicht!

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    2. Wie bereits geschrieben, habe ich volkommenes Verständniss für sie. Ich hatte lediglich angemerkt, dass wenn sie gefasst und höflich reagiert hätten, es wahrscheinlich gewesen wäre, dass die Jugendlichen sie in Ruhe gelassen hätten nach der ersten "Attacke". Die Tatsache, dass sie sich provozieren lassen spornt sie nur noch mehr an und wirkt kontraproduktiv.
      Sehen sie das als Freundlichen Tipp, falls sie in Zukunft in eine ähnliche Situation kommen sollten.
      Anmerken möchte ich auch noch, dass viele dieser Jugendlichen ebenfalls aus "gutbürgerlichen" Verhältnissen kommen und keineswegs aus - wie von ihnen impliziert - niederen Schichten kommen.
      Ich denke sie stilisieren einen harmlosen Lausbubenstreich zur schweren kriminellen Handlung und ich wünsche ihnen, dass sie niemals in eine wirklich gefährliche Situation mit wirklich gefährlichen Menschen kommen.
      Im Übrigen wird in der modernen Pädagogik Angst als Erziehungsmethode als kontraproduktiv angesehen.
      Ich will noch einmal betonen, dass ich Verständnis für sie habe. Allerdings nur bis zu dem Punkt, an dem sie versuchen einen persönlichen Rachefeldzug gegen das Zeltlager einzuleiten, ohne darüber nachzudenken wie viel Schaden sie damit verursachen könnten. Wollen sie wirklich, dass sich etwa Sponsoren zurückziehen und hunderte Kinder, die mit diesem Vorfall nichts zu tun hatten dafür bestraft werden und ihnen die einzige Freude ihres Sommers geraubt wird? Nicht alle Eltern können sich einen Urlaub mit ihren Kindern oder gar dem eigenen Wohnmobil nicht leisten.
      Denken sie nicht, dass sie durch ihre Wut geblendet waren als sie diesen Blog verfasst haben? Wollen sie wirklich dem Zeltlager schaden? Sie fordern Verständniss für sich, bringen den Jugendlichen jedoch keinerlei entgegen. Ich denke, dass Zorn und Wut jeden Konflikte nur verstärken und die Fronten verhärten. Gelöst werden können sie lediglich durch Empathie und - ohne hier christlich werden zu wollen - Vergebung.

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    3. Danke Thomas, diese Zusammenhänge zu nennen ist wichtig. Mein Verständnis für die Schreibende endet auch dort, wo sie Ihre Grneze aufzeigen. Ich frage mich zudem, warum die Schreibende nicht einfach weiter gefahren ist. Klar, man kann denken, man habe ein Recht irgendwo zu stehen. Aber mir wäre das alles zu unangenehm und ein Wohnmobil hat ja bekanntlich Räder und einen Motor. Also warum verweilen und alles nur noch schlimmer machen...? Vielleicht tuts zwischendurch gut, mal über den eigenen Tellerrand zu schauen. Und apropos strenger Erziehung und Vätern, die man anderen wünscht (weil sie wahrscheinlich so böse, streng waren?): Waren Sie denn glücklich in ihrer Kindheit? Haben sie sich einen Vater so gewünscht? Oder warum wünschen SIe ihn diesen Jugendlichen? Weil es wirklich so gut und schön war, sein Kind zu sein? Wenn dies der Grund ist, dann ist es edel. Wenn nicht...dann frag ich mich, warum eine vielleicht unmenschliche Erziehung weiter hoch gehalten wird.

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    4. @ dor sch: Lesen bildet und hilft. Möglicherweise sind Ihnen beim eigenen über den Tellerrand schauen die Zusammenhänge abhanden gekommen. Hier noch einmal zur Hilfe:
      Die Schreibende, wie Sie sie so nett nennen, hat doch mehr als nur deutlich in ihrer Geschichte ausgedrückt, dass sie übermüdet war und deshalb nicht weiterfahren konnte. Es ging also nicht um das "Recht irgendwo zu stehen", sondern schlichtweg um Sicherheit. Das erklärt, warum sie nach dem Lausbubenstreich auch weiter am Parkplatz stehen geblieben ist.

      Im Übrigen kann ich nur sagen, dass mir solche Kommentare erklären, warum so viele Jugendlich heute überhaupt nicht oder schlecht erzogen sind. Von unmenschlicher Erziehung war auch nirgendswo die Rede, sondern ausschließlich von Strenge.
      Wenn jemand nach den Ärgernissen primär mit "armen Jugendlichen" argumentiert, würde demjenigen ein wenig Strenge in der Erziehung auch nicht schaden. Vielleicht können Sie ja der Schreibenden und im übrigen auch mir als Interessierte erklären, was halbangedüdelte Jugendliche um 1 Uhr oder 3 Uhr nachts außerhalb des Zeltlagers ohne Aufsicht zu suchen haben??? "Arme" Jugendliche...
      Aber da gilt dann wohl schon der Spruch "was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr."

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  3. Liebe Gisela .ich kann deinen Ärger sehr gut verstehen und finde es traurig , dass die Jugendlichen , die den Mist verzapft haben , nicht zur Verantwortung gezogen wurden . Natürlich macht man Nachts im Zeltlager Blödsinn , das haben wir auch gemacht . Aber , wenn man so blöd ist und sich erwischen lässt , sollte doch jemand da sein , und für die nötigen Konsekvensen sorgen . Sprich 1 Woche Spüldienst , Handyverbot oder weiß der Geier was sonst. So , wie es jetzt abgelaufen ist, sind sich die Jugendlichen keiner Schuld bewusst und werden durch das Verhalten der Aufseher noch darin bestärkt. Finde ich Mist ! Wie gesagt , ich verstehe dass Blödsinn gemacht wird , aber dann sollte man auch den Arsch in der Hose haben und dafür gerade stehen . Eine einfache Entschuldigung hätte auch vieles aus der Welt geschaffen .

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    1. Ja, und stell dir vor, gerade bekomme ich einen Anruf vom Zeltlager, dem Lagerleiter, was ich mit diesem Blogbeitrag bezwecken wolle? Ob ich dem Zeltlager damit schaden wolle?
      Nee, ich möchte dem Zeltlager damit genau so eine Freude machen, wie sie mir in der Nacht auf Montag. Ein kleines Ferienspielchen zur Kurzweil, weil's so lustig war!

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    2. Wenn ich jetzt ganz böse wäre, müßte man doch die Verletzung der Aufsichtspflicht prüfen. Schließlich waren das größtenteils minderjährige Jugendliche, die beaufsichtigt gehören.
      Ganz ehrlich, normal würde ich sagen "warum sich so ärgern". Aber ich verstehe Deine Wut, vor allem auch auf die Ignoranz der beteiligten. Und anstatt die Opferrolle einzunehmen, würde es der Lagerleitung wohl besser anstehen, sich um eine lückenlose Beaufsichtigung der Jugendlichen zu kümmern! Denn wie der Name "Leitung" impliziert, gehört eine Aufsicht wohl zu den ureigensten Aufgaben.

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  4. Sehr geehrte Frau Stöcker,
    mit regem Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen. Es tut mir leid, dass Ihre Nachtruhe gestört wurde. Allerdings bin ich schockiert und entrüstet, mit welcher Entschlossenheit Sie Rufmord an unserem Zeltlager begehen wollen.

    In meiner Funktion als Lagerleitung des Zeltlagers möchte ich Sie freundlich auf unser persönliches Gespräch am Morgen danach hinweisen, das Sie leider nur lückenhaft schildern. Da konnten Sie mir nicht sicher sagen, ob es überhaupt Teilnehmer des Zeltlagers waren, die Ihre Nachtruhe störten. Die Polizei, die Sie in der Nacht als neutralen Mediator hinzugerufen haben, teilte Ihnen mit, dass Sie „jetzt auch mal Ruhe geben sollen“ und den Hinweis, doch einfach umzuparken (da Sie ohnehin auf deutlich gekennzeichnetem Privatgrund stehen), konnten Sie Ihrer eigenen Aussage nach wegen „Fahruntüchtigkeit“ nicht befolgen.

    Steht Ihre indirekte Androhung von Waffengewalt mit Schrotflinten, Wehrmachtspistolen und Damenschwertern einhergehend mit vorsätzlicher Körperverletzung in irgendeinem Verhältnis zu Seifenblasen und Plastikfolie? Wir sind ein Kinderzeltlager, das Jahr für Jahr vielen Kindern aus allen sozialen Verhältnissen eine tolle Zeit bereitet, von der sie auch noch nach Jahren schwärmen.

    Ich finde es äußerst bedenklich, wie viel Energie Sie gegen eine ehrenamtlich organisierte soziale Einrichtung mit fabelhaftem Ruf weit über unsere Stadtgrenzen hinaus aufwenden.


    Hochachtungsvoll,

    Ludwig Schirmer
    für die gesamte Lagerleitung

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    1. Hallo Herr Schirmer,

      natürlich verstehe ich, dass Sie es lieber hätten, wenn diese Jugendlichen nicht zu Ihrem Zeltlager gehört hätten.

      Die Polizei sagte zu mir, ich soll jetzt ausschlafen und dann am Morgen in Ruhe heimfahren. Vom Umparken war nie die Rede. Ein deutlich gekennzeichneter Privatgrund ist das auch nicht. Das bestätigte sogar der Amtsleiter des Jugendamtes, Herr Fischer. Da kommen keine Schilder hin, sagte er.

      Drehen Sie mir hier doch nicht das Wort im Munde herum!
      Ich parkte dort auf dem Parkplatz, weil ich nach der langen Reise von Südtirol übermüdet war und Sekundenschlaf hatte. Dazu sagt man auch, man ist nicht mehr fahrtüchtig.

      Wenn man als Frau im Wohnmobil von 1:00 h - 4:00 h in der Nacht durch Jugendliche aus allen sozialen Verhältnissen drangsaliert wird, dann ist es wohl erlaubt, den Wunsch nach einer fiktiven Waffe zu hegen, um sich dieser Störenfriede endlich zu erwehren.

      Woher ich diese Energie habe, die ich gegen diese nicht erzogenen und unbeaufsichtigten Jugendlichen aufwende? Die entstand in dieser Nacht. Der eine, der geärgert wird, haut vor diesen Blagen ab. Und ein anderer gibt ihnen das mit Zinsen zurück.
      Ob Sie das nun bedenklich finden oder nicht, ist mir völlig gleich.

      Aber dass Sie diesen ungeheuerlichen Vorfall hier noch bagatellisieren, ist der Hammer.

      So, nun noch viel Spaß mit Ihrem Lager. Ich weiß, die Jugendlichen wollten nur spielen. Ich wollte nur schlafen..

      Gisela Stöcker

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    2. Ich habe bereits einiges geantwortet und meinen Standpunkt zu dieser Sache kundgetan. Vielleicht sollte ich anmerken, dass ich mit dem Zeltlager in keinster Weise verbunden bin, noch mit dessen Insassen sympathisiere. Ich bin zufällig auf ihren Blog gestoßen.
      Ich kommentiere nur äußerst selten Beiträge im Internet. Doch wenn ich eines nicht ausstehen kann, dann sind das selbsternannte Inquisitoren, welche Blogs wie diesen für ihre persönliche Hexenjagd missbrauchen.
      Sie sind inzwischen an einem Punkt angelangt, an denen es ihnen lediglich um das bekannte "Recht haben" geht. Das wissen sie selbst am besten. Sie haben inzwischen zugegeben lediglich aus dem nichtchristlichen Grund der Rache zu handeln, sprechen sie doch davon den Kindern ihr Verhalten "mit Zinsen zurück"-zuzahlen. Auch der Wunsch sich mit einer Waffe gegen Kinder erwehren zu können, kann ich nur schwerlich nachvollziehen.
      Ihnen kommt zu keiner Zeit der Gedanke, dass sie vielleicht ein wenig mehr Weisheit in ihren Lebensjahren sammeln konnten als Jugendliche. Es würde von moralischer Größe zeugen, wenn sie den Kindern verzeihen würden und diese Bagatelle damit aus der Welt schaffen.
      Mit ihrer blinden Wut schaden sie am allermeisten sich selbst; das sollte ihnen klar sein. Vielleicht sollten sie auch ihr eigenes Handeln einmal kritisch betrachten.
      Und jetzt schlucken sie ihren falschen Stolz herunter und entschuldigen auch sie sich bei dem Zeltlager. Sie wären überrascht, wie schnell die Jugendlichen Demut zeigen würden und sich ebenfalls entschuldigen würden. Zur Konfliktbewältigung gehören immer zwei Seiten.
      Und auch in ihrem Alter hat man noch nicht ausgelernt fürs Leben.
      Ich hoffe für alle und ganz besonders für sie selbst, dass sie das irgendwann verinnerlichen können.

      mit abschließendem Gruß, Thomas :)

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    3. Hallo Thomas,
      vielen Dank, daß Sie mich mit Ihrer Weisheit bedacht haben, die mir ja so offensichtlich abgeht.
      Ich wünsche Ihnen nur, daß Sie niemals in so eine Situation kommen, in der Sie alleine nachts von einer Horde grölender Jugendlicher belästigt werden, deren Absichten Sie nicht einschätzen können. Und das 3 x !

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    4. Meine Dame,
      ich war in weitaus gefährlicheren Situationen wie die von ihnen geschilderte. Situationen in Vietnam bei denen Menschen die ihre Sprache nicht sprechen mit Waffen vor ihrem Gesicht rumfuchteln; und ich rede nicht von Staatsbeamten. So viel zu gefährlicher Situation die man nicht einschätzen kann. Wenn sie wirklich in Oberbayern vor Jugendlichen eines Zeltlagers die sie mit Seifenblasen und Plastikfolie attackieren Angst haben, dann sind sie deutlich paranoid. Jede Autobahnraststätte ist gefährlicher.

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    5. Thomas, nun ist es aber auch gut.
      Wenn ich Angst gehabt hätte, wäre ich gefahren.
      Aber ich wollte einfach nur in Ruhe schlafen.
      Plastikfolie hin oder her. Was ist das hier für eine Diskussion?
      Ich wollte schlafen und fertig.
      Und daß Autobahnraststätten gefährlich sind, ist mir bekannt.
      Deshalb suchte ich einen Platz in einer unfrequentierten Gegend. Dann fand ich noch einen christlichen Platz im Schutze eines Kreuzes.
      DA wähnte ich mich gut aufgehoben. Naja.

      Und nun ist das Thema für mich erledigt. Von mir aus ist alles gesagt.
      Wer noch schreibt, dem danke ich für sein Interesse.
      Gute Nacht!

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  5. Merkwürdige Wortwahl:
    -grölende Asoziale
    -Blagen
    -Schrotflinte/Schrotkugeln
    -Damenschwert
    -schreiende Meschpoke
    -ich war wütend, dass ich keine Waffe hatte
    -auskotzen
    -Kampfhund
    -Rottweiler

    Diese Wortwahl in Verbindung mit Kindern und Jugendlichen zu gebrauchen, sagt schon viel aus.

    Da kommt bei mir die Frage auf: Ist die Frau komisch, weil sie keine Kinder hat, oder hat sie keine Kinder, weil sie komisch ist.
    Sie haben wohl noch nie mit Jugendlichen zu tun gehabt.
    Bei Auseinandersetzungen möchte ich immer gerne die Gegenseite auch hören. Aber bei Ihrer Geschichte brauche ich das, glaube ich nicht.
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie Sie die Jugendlichen, die Polizisten und das Jugendamt angepöbelt haben. Ich vermute stark, daß Sie sich sehr im Ton vergriffen haben und deshalb die Reaktion so provoziert haben. Die armen Poizisten, die sich sicherlich gedacht haben:
    wegen eine solch histerischen Alten müssen wir ausrücken, dabei hätten wir viel Wichtigeres zu tun.
    Ich werde mir aber den Spaß machen, und die verantwortlichen vom Jugendlager auch anhören. Ich bin sicher, diese Version hört sich ganz anders an.

    Da gibt es einen Witz von der Autobahn:
    Meldung in Radio: Achtung ein Falschfahrer auf der Autobahn. Darauf der Fahrer: einer ? - nein Tausende.

    Überlegen Sie sich mal, wer hier der Falschfahrer ist. Wenn Sie so viel Widerspruch ernten, dann muss doch was dran sein.
    Dann könnten eventuell auch die anderen Recht haben.

    Äusserst bedenklich finde ich Ihr Verhalten und die niedrigen Rache- und Vergeltungsgelüste.
    Die Sponsoren so anzugehen ist eine ganz linke Nummer. Allerdings merken die Sponsoren sehr schnell, was hier gespielt wird, denn diese sind ja ebenfalls Eltern von solchen "Blagen"

    Ironie an: " Sie könnten ja auch noch an Frau Merkel schreiben, an das Bundeskriminalamt und der Papst sollte das auch noch wissen."
    Ironie aus..

    Sie schreiben:
    "Ob Sie das nun bedenklich finden oder nicht, ist mir völlig gleich."
    "Aber dass Sie diesen ungeheuerlichen Vorfall hier noch bagatellisieren, ist der Hammer."
    Ihnen ist die Umwelt also völlig gleich. Gut zu wissen. Dann bedenken Sie dass auch Sie für die anderen Umwelt sind.

    Unter einem "Ungeheuerlichen Vorfall" verstehe ich ganz andere Dinge. Syrien, Afghanistan, Irak, Frauen in Indien vergewaltigen, Frauen beschneiden, Mord, Raub und Totschlag und noch viele viele Dinge mehr.
    Diesen Vorfall so zu überhöhen, ist schon äusserst merkwürdig.



    Dies schreibt ein Familienvater mit 58 Jahren und 3 Kindern (Blagen, Meschpoke, asoziales Pack).
    Manfred

    Anmerkung von der Mutter der drei Blagen:
    Denken Sie mal daruber nach, dass dieses "Pack" aufgrund des Generationenvertrages Ihre Rente bezahlen muß.
    Sie entziehen sich Ihres Beitrages für die Solidargemeinschaft und sind auch noch stolz darauf.
    Ich empfinde Ihre Äußerungen als Beleidigung für alle Eltern, die Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden.
    Sieglinde

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  6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  7. Ich finde die Kommentare hier schon seltsam. Keiner war dabei. Aber alle nehmen die "armen Kinder" in Schutz. Jeder! fühlt sich stark in der Gruppe und ich finde, diesen "Kindern" fehlt einfach eine richtige Erziehung. Sie achten nicht das Eigentum von Anderen. Das ist kein "dummer Jungen Streich". Und egal ob Mann oder Frau, nachts allein, ich hätte Angst bekommen und finde die erste Reaktion von Gisela noch sehr in Ordnung. (Übrigens, wir sind nicht verwandt und nicht verschwägert, wir kennen uns nicht.) Und die Eltern, die hier geschrieben haben, sollten nicht denken, dass ihre Kinder so etwas nie machen würden. Das die Polizei überfordert ist weiß jeder (das liegt aber an uns Allen, warum lassen wir es uns gefallen, dass die Politik immer mehr Stellen abbaut?). Aber die Reaktion der Polizisten ist trotzdem nicht ok. Eine klare Ansage hätte sicher die Wogen gleich vor Ort geglättet. Das man sich hier an diesem angeblichen Falschparken so aufhängt begreife ich garnicht. Wenn dort also ein "ordentlicher" Parkplatz gewesen wäre, dann hätten die "Kinder" das Wohnmoil nicht angegriffen? Und wie sollte man diesen "Kindern" sonst Einhalt gebieten. Jetzt war es noch ein "Spaß", wer weiß, was als nächstes kommt, denn es hat ja diesmal keine Konsequenzen gehabt, also lassen wir vielleicht das nächste Mal die Luft aus den Reifen? Alle Kommentatoren sollten noch einmal überlegen und vielleicht die Medienberichte über Jugendkriminalität lesen. Wehret den Anfängen.
    Noch kurz zum Thema Sekundenschlaf @austriaelke: es macht schon einen erheblichen Unterschied ob ich hinter dem Lenkrad eines Fahrzeuges einschlafe oder mal kurz beim Fernsehen! Ich bin jedem Fahrzeuglenker dankbar, der rechtzeitig seine Müdigkeit erkennt und dann die Straße verläßt. Achso, ja, ich bin Berufskraftfahrer und ich habe auch Kinder und weiß durchaus, wovon ich rede.

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  8. So übermüdet scheinen sie doch nicht gewesen zu sein...wer wegen Sekundenschlaf um 19:30 Uhr von der Autobahn fährt und dann bis Mitternacht vor dem Fernseher sitzt, kann das Argument der "Fahruntüchtigkeit" wegen Müdigkeit kaum ernst meinen.
    AAber was sagt man nicht alles, um falsches Parken zu rechtfertigen...Oder um eine Geschichte schlimmer erscheinen zu lassen, als sie war/ist?
    Meine Kinder sind bis vor zwei Jahren in dieses Zeltlager gefahren. Sie haben Jahrelang zwei wunderbare Ferienwochen dort verbracht und sich stets aufs nächste Jahr gefreut. Dank der vielen Sponsoren und dem ehrenamtlich arbeitendem Betreuerteam war dies auch zu einem bezahlbaren Beitrag möglich. Die Kinder waren stets gut aufgehoben und vorallem immer beaufsichtigt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es überhaupt Kinder des Zeltlagers waren. Es gibt dort immer eine Nachtwache (das ist selbstverständlich nicht immer die Lagerleitung), die die ganze Nacht die Kinder bewacht und es sicher verhindert hätte, dass Kinder den Zeltplatz verlassen. Ausserdem schlafen auch in jedem Zelt nochmals die beiden Zeltführer der Kinder. Es ist also gar nicht möglich, dass es Kinder des Zeltlagers waren. Das sie sich über den Vorfall ärgern, verstehe ich, aber einfach irgendwelche Personen zu beschuldigen, geht zu weit. Scheinbar ist dies aber ihre Art. Der ältere Mann am Parkplatz vor ein paar Wochen hat ihnen ja auch angeblich das Fenster kaputt gemacht. Dafür haben sie auch keinerlei Beweise...nur Behauptungen... Vielleicht sollte die Lagerleitung rechtliche Schritte prüfen. Damit dem Zeltlager nicht noch mehr Schaden entsteht.

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    1. Wieso ist das nicht möglich....sind sie jedes mal dabei wenn ihre "Engelchen" im Zeltlager waren. So einen Blödsinn habe ich schon lage nicht mehr gelesen. Meine Kinder tun sowas nicht.....
      Das waren nicht die Kinder aus dem Zeltlager, ich weiß das, war ja in Gedanken bei denen und hab aufgepasst.

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    2. @austriaelke
      Sie möchten doch nicht im Ernst mit mir darüber plaudern, wenn ich wo zum Schlafen abfahre, und ob und um wieviel Uhr ich fernsehe? Geht's Ihnen noch gut?

      Diese ganze Schreiberei der Eltern und Lageraufseher ist hier völlig überflüssig.
      Es geht einzig und alleine darum:
      Wo war die Lageraufsicht in der Nacht?
      Mich ärgerten nicht Kinder, sondern Jugendliche.
      Wie können diese 3 x in der Nacht bei dieser Lautstärke aus dem Lager, ohne dass das irgendeinem Aufseher auffällt?

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    3. Es ist nicht möglich, weil dort die Kinder rund um die Uhr beaufsichtigt werden und es somit nicht sein kann, dass sie den Zeltplatz verlassen. Weder einmal noch dreimal in einer Nacht. Wer auch immer die Dame geärgert und erschreckt hat, es war nicht in Ordnung und diejenigen sollten sich entschuldigen. Es ist aber auch nicht in Ordnung, öffentlich Behauptungen aufzustellen, für die man keine Beweise hat. In dem Beitrag sind einige Behauptungen falsch. Da wird z.B. behauptet, dass die Lagerleitung auswärts schläft. Es werden Fotos von Personen und Autos abgebildet und wild drauf los spekuliert, wen oder was sie abbilden. Dem Zeltlager wird durch all diese Behauptungen geschadet. Und aus welchem Grund sollte man da sachlich bleiben? Die Dame war in ihrer Schilderung auch nicht besonders sachlich. Wie wäre die Sache eigentlich ausgegangen, wenn sie eine Waffe gehabt hätte? Wäre es in der Nacht zu einem oder mehreren Mordfällen gekommen?
      Und zum Thema Sekundenschlaf: wem beim fahren die Augen zufallen, der soll natürlich stehen bleiben und schlafen bzw. Seine Fahrtüchtigkeit wieder herstellen. Aber nicht unter diesem Vorwand auf Privatgrundstück parken um den Sonntag Abend Krimi in Ruhe anzuschauen...
      Meinen Beitrag als Blödsinn zu empfinden ist ihr gutes Recht. Hat aber mit der von ihnen geforderten Sachlichkeit auch nix zu tun.

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    4. @ Gisela Stöcker: ich möchte sicher nicht mit ihnen plaudern... Ich glaube aber, dass sie lügen. Und wer sich bereits im ersten Absatz unglaubwürdig macht...

      So und nun bin ich aber raus... der Blog ist es nicht wert hier unnötig gepusht zu werden. ich wünsche ihnen noch ein schönes Leben.

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    5. Mensch Mädchen, was Sie alles glauben oder nicht, und ob Sie sich Gedanken machen über meine Müdigkeit und mein Fernseh-Verhalten, das interessiert doch niemanden.

      Es geht hier um die Verletzung der Aufsichtspflicht von einem ganzen Zeltlager!
      Mit angegebenen 31 Aufsehern. Wo waren die in der Nacht?

      Ich wünsche Ihnen auch noch ein schönes Leben. Das ist immer gut.
      Und noch vielen Dank für's Pushen. ;-))

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    6. So Fräulein und nun sind wir wieder beim "Rufmord"...
      Sie behaupten hier, die Aufsichtspflicht wäre verletzt??
      So, 1. Wissen Sie überhaupt, wann die Aufsichtspflicht beginnt und endet? --> Natürlich nicht!!!!!!
      2. Verbreiten Sie hier keinen Angst und Schrecken unter den Eltern, wenn Sie ABSOLUT keine Ahnung haben! Es waren definitv keine Kinder die als "Gast" dieses Zeltlager betreten haben. Was sind Sie nur für ein Mensch.. traurig traurig!!!!

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    7. Hör mal du Schnösel, wie sprichst du denn mit mir!?

      Ich BEHAUPTE nicht, dass die Aufsichtspflicht verletzt wurde.
      Die Aufsichtspflicht WURDE in der Nacht verletzt.
      Mich interessiert nicht, wann Eure Aufsichtspflicht beginnt und endet.
      Das müsst Ihr im Team doch wissen. Sonst wäre das nicht passiert.
      Ich wollte einfach nur schlafen. Habe niemanden belästigt und nichts schmutzig gemacht.

      IHR wolltet Angst und Schrecken verbreiten! Mir gegenüber!
      Woher sollten die fremden Jugendlichen denn hergekomen sein?
      In der Gegend muss man kilometerweit laufen, um zum nächsten Ort zu gelangen.
      Ihr seid doch wieder laut lachend durch den Wald zum Lager gelaufen. Hinten vom Bett aus konnte ich das beobachten.

      Warst du am Ende bei der nächtlichen Aktion dabei?
      Wenn ich mir dein Foto auf Facebook anschaue, muss ich mir nur noch die Baseballkappe dazudenken, Manuel Pavlovic.

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    8. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    10. Nochmal... Ich habe mit diesem Team absolut nichts zu tun. Doch dies scheinen Sie einfach nicht zu verstehen, da Sie mich immer wieder in der Mehrzahl ansprechen! Ich fordere Sie hiermit auf, meinen Namen aus Ihrem Kommentar zu entfernen. Dies verstößt gegen das Persönlichkeitsrecht und ist somit eine Straftat - allgemeinen Persönlichkeitsrechtes (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) - Sollten Sie dieser Bitte nicht nach kommen, fühle ich mich gezwungen rechtliche Schritte gegen Sie einzuleiten. Von Ihren wüsten Beschimpfungen möchte ich momentan noch nicht Reden.

      Des Weiteren habe ich mir Ihren nächtlichen Schlafplatz mal etwas genauer angesehen. Natürlich wurden meine Vermutungen bestätigt. Hier Aussagen und Beschuldigungen haben keinen Nachweis auf Richtigkeit. Also Beispie:
      Sie erwähnten in Ihrem Beitrag ziemlich am Anfang, dass der Parkplatz nicht beschildert war und Sie nicht erkennen konnten, hier nicht parken zu dürfen?! FALSCH
      Natürlich haben Sie für Ihren Blog den Parkplatz so fotografiert, dass die Verbotsschilder nicht zu erkennen sind. Deshalb war ich mal so Frei und habe mir erlaubt den Beweis via Kamera fest zu halten.

      https://lh3.googleusercontent.com/-zArjzIq9Q_Q/UiBps9HuhKI/AAAAAAAAA_E/aLRpIF3pe5Y/w816-h612-no/Zeltplatz1.jpg


      Nun bedanke ich mich rechtherzlich für Ihre Aufmerksamkeit zu meiner Unterhaltung und hoffe Sie werden in Zukunft prüfen, ob Sie dort stehen dürfen oder nicht.
      Mit freundlichen Grüßen
      Manuel Pavlovic

      PS. Ich liebe unseren Bürokraten-Staat

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    11. @Manuel
      Für ein angeblich Unbeteiligten hängst du dich ganz schön weit raus. !?
      Wo ist denn dein Fotobeweis ?
      Persönlichkeitsrecht wirst du wohl erst ergooglt haben damit du weisst wie man es schreibt.
      Ich würde dir empfehlen dich mit haltlosen Drohungen
      zurückzuhalten.

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    12. Jep.. zu Mal völlig berechtigt!!!
      Fotobeweis --> siehe Profilbild
      Ne, hat mir mein Anwalt so geschrieben! Rechtsschutz sei Dank!!! Mit HALTLOSEN Drohungen halte ich mich auch zurück!

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    13. manuel recht haste diese dame muss mal merken es gibt leute nicht alles kommentarlos schlucken

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  9. Bleiben Sie doch alle mal etwas sachlicher.
    Und bevor hier jemand Anschuldigungen macht, lesen Sie doch alle mal die Gesetzestexte durch.
    Denn vorm Fernsehen einschlafen hat nichts mit Sekundenschlaf zu tun. Sekundenschlaf im Fahrzeug ist ein Risiko für alle Verkehrsteilnehmer und der Fahrer hat die Fahrt zu unterbrechen und darf dann dort parken. Auch auf ein privaten Grundstück, denn er ist verpflichtet seine Fahrtüchtigkeit wieder her zustellen.

    Und ich finde es erschreckend, wie Eltern sich über ihre Kinder stellen, wenn Lagerleiter behaupten das war keiner von uns und Behörden einfach wegschauen bzw. nicht handeln. Und was haben denn Aussagen wie da gehen unsere Kinder schon seit Jahren hin, mit diesen Sachverhalt zu tun. Hier geht jeder hin und versucht die Kinder so dar zustellen, als könnten Kinder und Jugendliche so etwas niemals im Leben machen. Und doch ist dort in dieser Nacht etwas geschehen, das nicht rechtens ist.
    Liebe Eltern des Zeltlagers, meine Bitte wäre doch mal die Kinder zu befragen was die von dieser Nacht alles so wissen. Und dies dann zu posten. Der Lagerleiter sollte eine sachlich Richtigstellung schreiben und nicht persönlich dabei werden. Aber hier schreibt jeder nur was er denkt und wie er diesen Vorgang sieht. Aber keiner war dabei in dieser Nacht. Und egal welche Kinder und Jugendliche es waren, diese gehören bestraft und wenn es welche aus dem Lager waren, gehört es geschlossen, da offensichtlich dann die gesamte pädagogische Leitung und das Betreuer-Team versagt haben. Und als Sponsor von solchen Jugendgruppen würde ich dafür sorgen, dass dies aufgeklärt würde und die Verantwortlichen, die versagt haben zur Rechenschafft gezogen werden.
    Und noch etwas, schaut euch alle mal den Bericht über Jugendkriminalität nach und lest mal genau nach wann diese Jugendlichen wo waren.
    Ach ja und es ist nicht die Gesellschaft die unsere Kinder und Jugendlichen erziehen, auch nicht Lehrer oder das pädagogische Personal in öffentlichen Einrichtungen.
    Nein das seid IHR Eltern selbst. Und wenn Kinder und Jugendliche nächtlich an Wohnmobile randalieren habt ihr genauso versagt.

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  10. hmm was mich grade wieder stört ist das verhältnis zu den die da schreiben lest und hört ihr eigentlich noch zu ??? ich hätte auch angst gehabt in mein wohnmobil wenn ich belästigt werden würde und das unser polizei untgerbesetzt ist ist ja woll jeden klar so das es fast zwingent ist das der bürger sich aus denkt wie er sein privat besitz schützen kann .
    ich habe auch schon eineige zeltlager als mitarbeiter hinter mir und bei uns ist es so organiersiert gewessen das die jugentlichen sich nur 5 meter vob den aussenstehenden zelten zu bewegen haben nachts und wenn weiter weg dann nur mit abmeldung und wir haben in schichten nachtwache gemacht z.t. mit den jugentlichen zusammen .aber es wundert mich auch nicht wie unsere menschliche welt zusammen bricht wenn mann schon jugentlichen nicht bei bringt das es grenze gibt ( als kleiner tip das buch genaration doof lesen ) ich fand und finde zeltlager richtig toll aber es get auch nur wenn es genug leute gibt die lust haben solche sachen ehrenamtlich zu machen, was heute zu tage schwer ist .
    Lieber wird langegeschlafen und den ganzentag nichts gemacht wenn man grade keine arbeit hat oder auch was solls ich merke grade selber das mir wieder die galle hoch kommt weil allles irgent wie zusammen hängt.
    ich wünsche beide parteien das sie sich vertragen und das es ein nächts mal nicht gibt
    mit freundlichen gruss Soenie

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  11. Liebe Gisela...schließ den Blog doch einfach, du kannst nichts dafür, dass es hier im Lande und offenbar besonders aus der Gegend wo du wegen festgestellten Sekundenschlaf deine Pflichtbewusste Zwangspause eingelegt hast...Es Leute hier gibt, welche im Blog Kommentare abgeben, die schon beim Aufstehen ihr Hirn im Bett gelassen haben bzw. hirnlose Kommentare abgeben.
    An alle Möchtegern Pädagogen und Erziehungsversagern, ja es gibt Jugendliche die bedrohlich wirken, einen Angst ein jagen und leider immer wieder mit einem blauen Auge davonkommen. Für mich gehört solche Bruht weg gesperrt und Eltern die behaupten mein Kind macht so was nicht gleich mit. Sonst kommen die hinterher noch mit schlechte Kindheit und so. In diesem Sinne fahrt zur Hölle ihr Weicheipädagogen.

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    1. und du jorgi1912 gleich in die Irrenanstalt mit deutsch Kurs hinterher....

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  12. Da muss etwas passieren. Konsequenzen bleiben nicht ungestraft! Eine Jugendbande belästigt die Frau bei gleichzeitig schlafender Nachtwache? Und dann die Polizei?? Wenn ich das schon lese eine junge blonde Frau bei der Polizei. Die ist im falschen Beruf gelandet wenn ihr versteht was ich meine *gg*

    Erfahrungsnachtrag: Habe selbst früher im Einfluss von Bier Wohnmobile belästigt. Aber dann kam immer einer raus mit Brechstange und wurde wild. Also Vorsicht!

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  13. Solche Streiche von Jugendlichen, erst recht bei Ferienlagern, wird es immer wieder geben.
    Tragisch ist nur, wie bei offenkundigen Mängeln - stören der Nachtruhe AUßERHALB des Lagers - von allen Seiten und gerade von den Aufsichtspflichtgen reagiert wird.
    Ob die Maßnahmen von Giesela ethisch, ideologisch, rational sinnvoll sind, möchte und werde ich nicht bewerten - mein Mitgefühl hat sie.....
    Aber eines ist deutlich geworden!
    NUR - und ich betone NUR DADURCH wurde die Laissez-faire Führung des Zeltlagers aufgeschreckt/geweckt!
    OK, wenn die nur dadurch wach werden dann halt "lernen durch Schmerzen".
    Worte am morgen wie z.B. Oh, das ist uns peinlich. Wir entschuldigen uns jetzt schon mal und werden der Sache nachgehen...
    DAS hätte die Situation bei der Betroffenen deutlich deeskalieren lassen!

    Und eine rechtliche Bewertung des Parkens:
    Dieser Platz gehört zum öffentlichen Verkehrsraum, da er frei befahrbar und nicht als Privatgrund gekennzeichnet ist.
    Nur der optische Eindruck zählt. Parken kann daher nicht verboten sein.
    Im Gegenteil - währe da ein ungesichertes tiefes Loch, in das jemand reingefallen wäre, müßte der Besitzer aus seiner Verkehrssicherungspflicht sogar haften!!!

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  14. Liebe Frau Stöcker,
    Sie sprechen mir aus der Seele! Ihren Ausführungen nach zu urteilen teilen wir sogar dieselben Interessen, wie beispielsweise, aus Mücken Elefanten zu machen, sowie Mittelalter(liche Erziehungsmethoden). Die Jugend von heute maßt sich viel zuviel an, wie beispielsweise, zu sprechen, ohne (!) vorher die Zustimmung älterer anwesender Personen eingeholt zu haben. Unerhört! Da ich selbst ebenfalls stolzer Besitzer eines Wohnmobils bin, haben Sie hinsichtlich des Ihnen entstandenen Schadens mein besonderes Mitgefühl. Es muss ein Vermögen gekostet haben, die Plastikfolie und Spuren der zerplatzten Seifenblasen wieder von dem Vehikel zu entfernen. In diesem Zusammenhang ist die Bezeichnung "Randalierer" selbstverständlich vollauf gerechtfertigt. Überhaupt, Seifenblasen...diese gottverdammten Hippies! Einsperren sollte man sie, diese Brut. Neulich erlaubten sich ein paar dieser Seifenblasenterroristen doch tatsächlich, ohne Genehmigung meinen Rasen zu betreten. Als ich daraufhin konsequenterweise ein Großaufgebot der Polizei inklusive Wasserwerfer einbestellte, warf man mir doch tatsächlich vor, einen Dumme-Jungen-Streich nicht von einer bis an die Zähne bewaffneten Straßengang unterscheiden zu können. Was maßt dieser Polizist sich eigentlich an, in diesem Ton mit mir zu sprechen? Zwar ist er ein erwachsener und somit mündiger Bürger, aber immer noch jünger als ich und hat meinen Anweisung somit ungeachtet der Sinnhaftigkeit aufs Wort Folge zu leisten. Bitte entschuldigen Sie mich nun, da ich erneut einen Notruf tätigen muss. Es ist bereits 22:05 und mein Nachbar hört Musik, dass mir die Ohren wegfliegen. Mindestens 1db über Zimmerlautstärke! Sicherlich hat die Polizei nichts Dringenderes zu tun, als meine wohlverdiente Nachtruhe zu beschützen. Ich verbleibe mit den besten Grüßen und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrem Kreuzzug zum Wohle der guten Sitten. Der gute alte Kaiser Wilhelm wäre stolz auf Sie! Weiter so!

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    1. @ sillal0132
      Mich wundert nun nichts mehr.
      Eine leichtsinnig versuchte Sachbeschädigung, mehrmalige vorsätzliche Ruhestörung gegenüber einer alleinstehenden Dame in der Nacht!
      Gottlob, die Auswirkungen dadurch hielten sich in Grenzen. DAS ist Fakt!
      Entsetzlich ist aber, wie verantwortliche Eltern und Aufsichtspflichtige DANACH mit dem Vorfall umgehen!
      Da ist bisher von DIESER Seite kein Wort des bedauern oder gar der Entschuldigung gesprochen. IM GEGENTEIL!
      Ihre Polemik schuldet dem Vorfall keinerlei Respekt – auch hier eher das Gegenteil.
      Die „aufmunternde Motivation“ für die beteiligen Jugendlichen werden wir .U. beim nächsten Ferienlager erleben.
      Jeder verantwortliche Sponsor sollte sich - bei DER Einstellung von Eltern wie auch erst Recht der verantwortlichen Aufsicht – genau überlegen, wen er unterstützt und welche Auswirkungen DAS haben kann......

      Nun greife ich auch mal in die „Polemikkiste“:
      Der gleiche Vorfall – nicht mit einer „robusten Alleinstehenden“, sondern mit einem älteren Ehepaar. (Das ist übrigens eine sehr häufige Konstellation bei WoMos)
      Er mit geschwächtem Herzen, Sie mit Asthmaproblemen.....
      Einer von beide würde den „harmlosen Jugendstreich“ wohl nicht überleben.....
      Erahnen Sie das Leid des Überlebenden?

      Ich sehe diesen Vorfall immer noch als „dummen Streich“ an, der sich so immer wieder mal ereignen wird.
      Wenn aber verantwortliche Eltern und Aufsichtspflichtige SO mit ihrer Verantwortung und der Betroffenen umgehen, habe sie das Ferienlager nicht verdient.
      Zum Leidwesen der vielen Vernünftigen Eltern und Kinder/Jugendlichen, auch in diesem Ferienlager.

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  15. Es kann sich hier doch nur um die in der Erziehung versagenden Eltern und ihrer Pflicht nicht nachgekommenen Zeltlagerleiter und deren Vorgesetze handeln, welche hier die angetrunkenen Randalierer auch noch in Schutz nehmen. Im Schwabenland sagt man da: "Lieber Hergott schmeiss ihnen ein Hirn ra!"

    Ein Lob an die Contenance der Frau Gisela, die meisten in ihrer Situation hätte Leib und Gut mit ihrem Rottweiler verteidigt !

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  16. Nicht das erste mal dass es Probleme mit dem Zeltlager AlkoKOHLSTATT gibt. Bin gespannt ob der Fall nun in den lokalen Medien aufgegriffen wird.

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  17. Liebe Gisela, lass dich von denen siehe oben nicht beleidigen, die verstehns eh nicht. Du hast mein vollstes Verständnis!! Lucretia

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  18. Liebe Gisela,

    auch mein Mitgefühl zu diesem Vorfall. Wenn ich mir vorstelle, ich wäre allein im WoMo gewesen, wenn so etwas passiert ... ich hätte auch Angst gehabt!
    Und ich bewundere Deinen Mut, bis zum Ende den Hund nicht mit rausgenommen zu haben! Das mal an alle, die hier davon reden, was wohl passiert wäre, wenn sie eine Waffe dabeigehabt hätte.
    Und vor solchen "Kindern" muss man sich also nicht fürchten? Nein, natürlich nicht, wir haben auch im vergangenen Jahr nicht mehrmals von in der U-Bahn von Jugendlichen verprügelten oder gar erschlagenen Menschen, meist Senioren, gehört nein? Aber DIESE Kinder waren natürlich ganz anders...!
    Unsinn haben wir in dem Alter sicher alle mal gemacht, und dass Jugendliche in einem Zeltlager Mittel und Wege finden, an der nächtlichen Wache vorbeizukommen, überrascht auch nicht wirklich, aber der absolut verantwortungslose Umgang der Aufpasser und Verantwortlichen läßt mir den Mund vor Staunen offenstehen.
    Ich bin mir sicher, daß Gisela sich nicht an Sponsoren etc. gewendet hätte, wenn bereits der Lagerleiter am nächsten Tag gesagt hätte "Ohje, das tut mir so leid, wir werden dafür sorgen, daß so etwas nicht wieder geschieht und werden die Verantwortlichen finden." Was war daran bitte so schwer?
    Ich kann hier nur den Kopf schütteln über so viel Ignoranz und Sichnichtverantwortlichfühlen!
    Cami

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  19. Gisela reg Dich nicht auf, das sind einfach nur dumme Kinder aus asozialen Familien wo die Eltern den ganzen Tag RTLII schauen.

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